Matte Painting – Am Anfang war die Glasscheibe

Ein Matte Painting ist ein gemaltes bzw. mit Hilfe der Fotomontage erstelltes Bild, welches beim Film als Kulisse dient. Sie werden von Mattepaintern heutzutage am Computer z.B mit Cinema 4D und Photoshop erstellt. Doch dieser Trick ist so alt, wie das Filmen selbst . Genauer gesagt, es gibt sie seit ca.1911. Früher wurden sie auf Glasscheiben gemalt.(auch Glasshot genannt)….Und so funktionierte es. Zwei Glasscheiben werden in einem gewissen Abstand parallel zueinander aufgestellt. Davor steht die Filmkamera. Auf der hinteren Scheibe wird relativ grob eine Hintergrundlandschaft z.B. Urwald gemalt. Auf der vorderen Scheibe hingegen, werden detailreiche Elemente z.B. Gestrüpp, kleine Pflanzen etc. gemalt. Zwischen den Scheiben konnte man dann eine Puppe im Einzelbild-verfahren animieren. Es soll uns also ein nicht vorhandenes Set vortäuschen. Ist ja auch billiger, als in andere Länder zu fahren, um an original Schauplätzen zu drehen. Bis in die 50ger wurden Matte Painter nicht im Nachspann erwähnt, oder in andere Kategorien gesetzt, weil man nicht veröffentlichen wollte, wie “kostengünstig” produziert wurde. Das hat sich glücklicher weise komplett geändert. Inzwischen gibt es regelrechte Stars und auch Oscarpreisträger in diesem doch sehr speziellen Bereich der Visual Effects……….

Referenzen

3D Stuff

3D Modelle für Matte Paintings

Filmplakate

Es müssen nicht immer Matte Paintings sein. Ich habe meinen kreativen Bereich um das Design von Filmplakaten erweitert… Wenn Jemand mal was braucht, dann kann er sich getrost an mich wenden. :)

Logbuch

Als alter SciFi fan gehört es zum guten Ton, etwas Weltall VFX zu erstellen….Hier mal ein After Effects Machwerk :)

 

original

Hallo, und willkommen zu einem kleinen Tutorial, wie aus einer Tagesszene eine Nachtszene wird. Das Motiv, welches ich hier benutze, ist nicht so spannend, aber eben sehr Typisch für unsere Arbeit. Die Szene stammt aus dem Film „Ein Deutscher“ von Andreas Schmidbauer

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Prometheus:
Director: Ridley Scott
Production Co: Twentieth Century Fox
Post Production: FuelVFX
VFX Supervisor: Paul Butterworth
Design Team: Brendan Savage, Luke Bubb, Andre Juradowitch
3D Look Dev: Aevar Bjarnason, Roy Malhi

Full Credits: http://www.imdb.com/title/tt1446714/fullcredits

Wir befinden uns im Navigationsraum „The Orrery“ eine Art Planetenmaschine. Wir sehen leuchtende Planeten unseres Sonnensystems, ebenso DNA Elemente des Menschen, welche sich im Raum frei Bewegen …Wohl eines der spektakulärsten Szenen aus Riddley Scott`s Film „Prometheus“. Um solche Dinge verfilmen zu können, braucht es Menschen mit viel Fantasie und großem Know How. Luke Bubb ist Concept Artist und Matte Painter welcher sich mit verantwortlich für diese brillanten Bilder zeigt. Luke arbeitet unter Anderem für FuelVFX, die mit den VFX zu Prometheus beauftragt wurden. Er hat mir etwas über sein Machwerk berichtet..

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Über

Joachim Simon

Der Matte Painter Joachim Simon wurde 1963 in Düsseldorf geboren. Seit ihn im Alter von 14 Jahren der Star Wars-Rausch mitgerissen hat, ist er begeistert und fasziniert von den Möglichkeiten der Special Effects. Dennoch ist das nicht der Beginn einer Karriere im Film, sondern Joachim hat erst mal als Perkussionist und Schlagzeuger in verschiedenen Bands gespielt. Später komponiert er für Sänger/Bands wie “Picard Project”, ” Manu” und “Kim Davis”. Der Weg zum Matte Painting ist kein großer Schritt gewesen, malt er doch schon immer u.A. mit Öl auf Leinwand und Airbrush. Heute jedoch erstellt er seine Werke hauptsächlich mit Photoshop, arbeitet aber auch mit After Effects, Premiere, Speedgrade, Audition und anderer Software. Der Kurzfilm “Schleichweg” ist sein Debüt als Regisseur.  Joachim unterstützt als Administrator die von Walter H. Sarau ins Leben gerufene und von ihm geleitete Plattform  Digital Artists Europe.

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joachim.simon@2komma5.de

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Uups, da stimmt was nicht Schau die markierten Felder nochmal nach.